Unterschied Smartphone zum ursprünglichen Handy

Einige bezeichnen ihr Mobiltelefon als Handy, andere preisen es vollmundig als Smartphone an. Was aber verleitet diese Leute dazu, ihren Geräten unterschiedliche Bezeichnungen zu verleihen? Der Unterschied liegt in der Ausstattung und den unterstützten Funktionen, denn mit dem ursprünglichen Handy aus der Mitte der 90er Jahre haben heutige Smartphones aller höchstens noch die Form gemeinsam.

Was konnten die Handys?
“Damals” waren Handys in ihrem Funktionsumfang noch sehr begrenzt. Telefonieren war selbstverständlich möglich, ebenso konnte man bereits SMS-Nachrichten verschicken. Letzteres geschah allerdings lange nicht so intuitiv wie heute, denn jeder Buchstabe musste einzeln eingetippt werde – Autokomplettierung gab es nicht –, und das Display war üblicherweise so klein, dass man kaum mehr als ein paar Wörter eintippen konnte, bevor man weiterscrollen musste.

Heutzutage gehören diese Quälereien zum Glück der Vergangenheit an. Moderne Smartphones helfen dem Nutzer bei der Erstellung von SMS-Nachrichten und können darüber hinaus bald einen kompletten Computer ersetzen. Die größten Neuerungen dürften die Multimediafähigkeiten betreffen. Man konnte zwar bereits vor zehn Jahren mit dem Mobiltelefon im Internet surfen, dies war allerdings nur schleichend langsam und auf grauenhaft kleinen Displays möglich. Heute gehört das Surfen im Internet bei einem Smartphone zum guten Ton.

Was kann ein Smartphone?
Dank der langsam die Oberhand gewinnenden Touchscreens werden die Displays stetig an Größe zunehmen. Bereits heute ist das Anschauen von Filmen auch unterwegs auf dem Smartphone zumutbar. Gewaltig sind die Dimensionen eines solchen Touchscreens natürlich nicht, aber für einen kurzen Zeitvertreib oder die Zugfahrt reichen sie den meisten Benutzern aus. Auch in der Klangqualität lassen sich Smartphones von relativ guten MP3-Playern kaum noch unterscheiden, vorausgesetzt, man verfügt über ein paar ordentliche Kopfhörer. So kann man sich die Anschaffung eines externen Players sparen – das Smartphone als Ersatz für alles?

Auch Geschäftsmänner und –frauen können von den Errungenschaften der Smartphones profitieren. Terminkalender werden automatisch aktualisiert und synchronisiert, E-Mails können auch unterwegs empfangen, gelesen und wieder verschickt werden, und dank Modellen mit einer echten QWERTZ-Tastatur verkommt auch das Schreiben längerer Texte nicht zur Tortur. Selbst ein Navigationsgerät kann das Smartphone mittlerweile ersetzen, wenn die passende Software mit an Bord ist. Wohin die (IT-)Reise geht, lässt sich schwer voraussagen – sie wird allerdings nicht ohne Smartphones stattfinden.